Es gibt Songs – vor allem Texte –, die schiebt man jahrelang vor sich her und bekommt das Ding einfach «nicht gebacken». Rotblau war genau so ein Ding. Vor rund 4 oder 5 Jahren fiel mir die ersten Zeilen zum Refrain ein. Aber die Strophen waren eine Knacknuss. Bis zu jenem Moment Anfang Mai, als der FC Basel auswärts im Tessin den FC Lugano mit einem Mann weniger auf dem Platz (mit 5:2) bodigte. Das war die Geburtsstunde der Zeile «wenn’s syy muess gwünne mir in Unterzahl». Von da an war es quasi ein Selbstläufer. So einfach kann’s dann am Ende sein…
